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Hund im Bett

Besser einschlafen mit einem tierischen Trick

 

Kennst du dieses Gefühl, wenn du dich im Bett hin und her wälzt und deine Gedanken dir keine Ruhe geben? Einfach einschlafen. Ist das zu viel verlangt?

 

Du schaust zu deinem Partner herüber und empfindest ein starkes Verlangen, ihn aus seinen süßen Träumen zu rütteln. Es ist zu beneiden, wie schnell er ins Reich der Träume verfällt. Dabei liegt er gerade Mal seit 40 Sekunden im Bett, während du nach zwei Stunden noch immer nicht eingeschlafen kannst. Die Nacht wird kürzer, der Alltag rückt näher. Blanke Panik erfüllt dich! Doch Halt!

 

Forscher am Canisius College in New York untersuchten knapp 1000 Frauen und fanden heraus, dass sie mit ihrem Hund im Bett besser einschlafen denn je. Der Partner und Katzen können da leider nicht mithalten. Die Armen… 😊

 

 

Der Hund sorgt für eine optimale Schlafqualität der Frau.

 

 

Hund? Katze? Partner?

 

In der besagten Studie teilten 55 Prozent der weiblichen Befragten das Schlafzimmer mit einem Hund, 31 Prozent mit einer Katze und 57 Prozent mit ihrem Partner. Alle drei Schlafpartner beeinflussen die Schlafphase der Frauen auf eine unterschiedliche Art und Weise.

 

Doch was zeichnet den Hund bei der Schlafqualität aus?

 

Die Probandinnen mit Hund gaben an, regelmäßig früh zu Bett zu gehen und früh aufzustehen. Sie fühlten sich sicher und geborgen und empfanden den Hund als weniger störend. Schläft der Hund ruhig, schläft Frau auch ruhig.

 

 

Der Hund vermittelt Geborgenheit und Sicherheit

 

 

Frauen, die hingegen ihre Katze mit ins Bett nehmen, fühlen sich genauso gestört wie von ihrem Partner. Beide vermitteln ihnen nur wenige Gefühle von Sicherheit und Geborgenheit, als der Hund das tut.

 

Nicht nur, dass der Hund beim kleinsten Geräusch aufwacht und die Lage checkt. Zugleich freut er sich sogar wahnsinnig darüber, wenn du aufwachst. Er begrüßt dich mit einem Feuerwerk der Freude und Aufmerksamkeit; er wedelt mit dem Schwanz, leckt dir noch bei Gelegenheit das Gesicht ab und animiert dich dazu, fit und erholt aus dem Bett zu springen.

 

Ganz ehrlich, wann begrüßte dich dein Partner auf diese charmante Art und Weise am Morgen? Ganz abgesehen von dem Ablecken deines Gesichts. Ein zärtlicher Kuss seinerseits wäre schon eine annähernd reizvolle Geste.

 

Ein Hund kann schnarchen und übel riechen, ja – aber als wärst du davor beim menschlichen Begleiter verschont. Wäre es fair, einen liebevollen Gefährten auszuschließen, nur weil er unangenehm wird? Wollen wir nur die Vorteile genießen?

 

Die Ergebnisse der Studie beziehen sich im Kern auf die subjektive Wahrnehmung der Probandinnen. Deshalb beschäftigen sich Folgestudien in Zukunft mit der objektiven Messung der Schlafqualität. Die Forscherin hat zudem das Ziel herauszufinden, ob Hunde auf das männliche Geschlecht einen ähnlichen Effekt zeigen wie bei Frauen.

 

Wer nun neben dir im Bett schnarcht, bleibt dir selbst überlassen. Aber wer könnte diesem Hund schon widerstehen?

 

Wenn du einen Hund fragst, wie du aussiehst, sagt er: „WAU“!

 

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